Ein Elterntraining sieht auf dem Papier oft überzeugend aus. Ob es im Alltag eines Sozialpädiatrischen Zentrums trägt, zeigt sich erst in der Praxis.

Genau das dokumentiert ein neuer Fachartikel von Prof. Dr. Anke Buschmann und Maximilian Christmann, akademischer Sprachtherapeut und ehemaliger ZEL-Mitarbeiter.
Christmann war lange Zeit als Logopäde in einem Sozialpädiatrischen Zentrum tätig – aus dieser Praxis heraus ist der gemeinsame Beitrag „Heidelberger Elterntraining zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Kindern mit globaler Entwicklungsstörung“ (HET GES, Buschmann 2024) – Ein Praxisbericht zur Umsetzung im sozialpädiatrischen Kontext“ entstanden.

Der Artikel ist soeben in der Fachzeitschrift Frühförderung interdisziplinär (Ausgabe 3/2026, S. 115) erschienen.
Das vollständige Heft ist über den Ernst Reinhardt Verlag erhältlich: https://www.reinhardt-verlag.de/fi20260300_fruehfoerderung_interdisziplinaer_3_2026/
HET GES richtet sich an Eltern von zwei- bis fünfjährigen Kindern, deren Entwicklung umfassender betroffen ist – etwa bei Trisomie 21, einer Mikrodeletion 22q11, dem Fragilen-X-Syndrom oder ungeklärter Ursache. In 7 Gruppenterminen à zwei Stunden lernen Eltern, wie sie Kommunikation und Sprache im Alltag ihres Kindes anbahnen – unterstützt durch Gebärden und Fotos. Das Kind selbst nimmt nicht teil, für jede Familie ist ein zusätzlicher Einzeltermin möglich.
Mehr zum Programm: https://www.zel-heidelberg.de/heidelberger-elterntraining/het-ges/
Zur Ausbildung von Fachpersonen: https://www.zel-heidelberg.de/heidelberger-elterntraining/het-ges/


HET GES wurde von Anke Buschmann komplett überarbeitet und ist seit 2024 publiziert in: Buschmann, A. Heidelberger Elterntraining frühe Sprachförderung: HET Late Talker. 4. Auflage. München: Elsevier Urban & Fischer, 2024.