ZEL-Heidelberg

Unsere Schwerpunkte am ZEL

Die vier Säulen des ZEL: 1. Diagnostik, 2. Beratung von Eltern und Bezugspersonen, 3. Weiterbildungen, 4. Forschung und Entwicklung                                                                                                                                        


Kursabschluss: HIT Tagespflege im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Im Dezember endete im Landkreis Rotenburg (Wümme) der erste Kurs des Heidelberger Interaktionstrainings (HIT Tagespflege) zur Weiterqualifizierung von Tagespflegepersonen. Die 14 Teilnehmerinnen wurden über einen Zeitraum von vier Monaten begleitet und in sprachförderlichem Interaktionsverhalten geschult. Für den Kurs wurden die Inhalte des HIT Krippe speziell für den Einsatz in der Tagespflege angepasst. Ein weiterer Kurs ist für 2019 geplant. Die Pressemitteilung des Landkreises finden Sie hier.

Carmen Huck überreicht den Teilnehmerinnen das Abschlusszertifikat

(Unsere Mitarbeiterin Carmen Huck überreichte den 14 Teilnehmerinnen des Kurses in Bremervörde ihre Abschlusszertifikate)


Erste Multiplikatorinnen für Heidelberger Elternworkshops in Berlin ausgebildet

Die ersten sechs Absolventinnen schlossen in Berlin ihre Ausbildung zur Multiplikatorin für die Heidelberger Elternworkshops „Mehrsprachigkeit als Chance", „So kommt das Kind zur Sprache" und „Das gemeinsame Buchanschauen I+II" erfolgreich ab. Sie sind nun dazu berechtigt, die Workshops eigenständig in Einrichtungen wie z. B. Kindertagesstätten, Familienzentren oder Elterncafés durchzuführen.

Die Qualifizierung fand im Rahmen eines Kooperationsprojektes statt, das wir gemeinsam mit der Elke & Günter Reimann-Dubbers-Stiftung und der Stiftung Fairchance in Berlin durchführten. Sie umfasst neben der praktischen Umsetzung der Elternworkshops auch die Ausbildung zur Expertin für Mehrsprachigkeit in Kita und Schule, eine intensive Beschäftigung mit fachlichen Hintergründen zu Elternberatung bei Mehrsprachigkeit und mehrsprachigem Aufwachsen.

Die Teilnehmerinnen erhalten von Sylwia Maruszczak die Zertifikate "Expert*in für Mehrsprachigkeit in Kita und Schule" sowie "Multiplikator*in Heidelberger Elternworkshops"

Sylwia Maruszczak (ZEL Heidelberg) und Fahri Baykara (Stiftung Fairchance, nicht im Bild) überreichten den Teilnehmerinnen die Abschlusszertifikate.


Anmeldung

34. Arbeitstagung der Fachgruppe „Psychologie der Kommunikation und ihrer Störungen” in der Sektion Klinische Psychologie des bdp

Am 09. und 10. Mai findet in Rauischholzhausen die 34. Arbeitstagung der Fachgruppe “Psychologie der Kommunikation und ihrer Störungen” in der Sektion Klinische Psychologie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (bdp) statt (Einladung).  Das wissenschaftliche Programm beginnt donnerstags gegen 14 Uhr und endet am Freitag gegen 17 Uhr.

Die Tagung findet unter der Trägerschaft und Verantwortung des bdp statt. Leiter der Fachgruppe ist Dr. Harry de Maddalena (Universitätsklinik Tübingen).

Über das Online-Formular auf der Website der Fachgruppe können Sie sich bis zum 31.03.2019 für die Tagung anmelden. Bei Fragen bezüglich der Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Team der Fachgruppe unter anmeldung@bdp-klinische-psychologie.de. Inhaltliche Fragen beantwortet Ihnen Dr. Anke Buschmann unter buschmann@zel-heidelberg.de.


HIT Sprachexpert*innen: Interaktionstraining und vertiefendes Coaching

Die ersten Sprachexpert*innen im Landkreis Ammerland (Niedersachsen) haben ihre Ausbildung als Multiplikator*innen für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung abgeschlossen. Hierzu haben sie zunächst am Heidelberger Interaktionstraining (HIT) teilgenommen und ein halbes Jahr eigene Erfahrungen gesammelt und die Methode der Videografie von Interaktionssituationen geübt. Anschließend erhielten sie ein vertiefendes Coaching, in welchem sie in Vermittlungsmethoden geschult und begleitet wurden, ihr Team mit auf dem Weg zu nehmen. Nun begleiten sie als HIT Sprachexpert*innen den Teamprozess zur langfristigen Verankerung der alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung in ihren Kitas. Spezifische Module für die Kita-Leitung ergänzten das Projekt fortlaufend. Ein zweiter Kurs für weitere 10 Sprachexpert*innen hat im Januar 2018 begonnen und wird im März 2019 abgeschlossen sein.

Auch der benachbarte Landkreis Leer lässt nach diesem Konzept derzeit 17 Sprachexpert*innen für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung“ aus 14 Einrichtungen ausbilden. Bis März 2019 werden sie fachlich angeleitet, die Inhalte des HIT in ihren Teams einzuführen.

Ähnliche Projekte führen wir aktuell in Frankfurt mit 15 Kinderzentren von Kita Frankfurt und in Karlsruhe mit 17 SprachKitas der Evangelischen Kirche durch.

In einer langjährigen Kooperation mit dem Kinder- und Jugendamt Heidelberg bilden wir jedes Jahr Fachkräfte zu Sprachmultiplikator*innen aus. Diese absolvieren ein spezifisches Curriculum zur alltagsintegrierten Sprachbildung und -förderung. In jeder städtischen Kindertageseinrichtung gibt es mindestens zwei Sprachmultiplikator*innen, die jährlich ein Coaching und vertiefende Seminare u. a. zur Zusammenarbeit mit Eltern erhalten.

Die ersten zwölf Sprachexpert*innen des Landkreis Ammerland.

Die ersten zwölf Sprachexpert*innen im Landkreis Ammerland haben in Westerstede ihre Ausbildung abgeschlossen.