Qualifizierung von Sprachförderkräften für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+)

Am ZEL können Sie sich zur qualifizierten Sprachförderkraft für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) in Baden-Württemberg fortbilden lassen. Die Weiterbildung entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums zur Umsetzung der Gesamtkonzeption Kompetenzen verlässlich voranbringen" (VwV Kolibri) gelisteten Anforderungen (s. u.).

Fragen zu Organisation und Inhalten beantworten wir Ihnen gerne unter fortbildung@zel-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221/651641 - 0.

Für Träger erstellen wir auch gerne ein individuelles Konzept zur Inhouse-Schulung Ihrer Mitarbeiter*innen.


Aufbauende Reihenfolge

Die Seminare der Qualifizierungsmaßnahme sind inhaltlich aufeinander aufbauend konzipiert. Wir bitten Sie deswegen, die beiden folgende Reihenfolgen einzuhalten:

Spracherwerb & Förderung

  1.  ISF+: Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung
  2.  ISF+: Sprachstandserhebung und ihre Dokumentation in Krippe und Kindergarten
  3.  ISF+: Sprachförderkonzepte und individuelle Förderplanung in der Kita

Mehrsprachigkeit & Elternarbeit

  1. ISF+: Besonderheiten des Zweit- und Mehrspracherwerbs
  2. ISF+: Zusammenarbeit mit Eltern ein- und mehrsprachiger Kinder

Sollte die geplante Reihenfolge nicht möglich sein, sprechen Sie uns bitte im Vorfeld an, damit wir gemeinsam eine individuelle Lösung suchen können.

Das Heidelberger Interaktionstraining kann unabhängig von den anderen Seminaren besucht werden.


Anforderungen an eine qualifizierte Sprachförderkraft

Eine qualifizierte Sprachförderkraft

  • kennt die Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung;
  • verfügt über Kenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb;
  • ist mit den aktuellen Verfahren der Sprachstandserhebung vertraut;
  • verfügt über vertiefte fachdidaktische Kompetenzen in der Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich;
  • kann auf der Grundlage ihrer Expertise Sprachförderkonzepte und -maßnahmen im Elementarbereich beurteilen, diese gezielt einsetzen und eine individuelle Förderplanung erstellen;
  • verfügt über pädagogische und kommunikative Kompetenzen im Umgang mit Kindern und deren Eltern.

(Quelle: (VwV Kolibri, Abs. 4.4.6.2))